Epilog

Seit Freitag Abend haben wir bis zu 1300 km zurückgelegt.Wir haben einen Zwischenstopp in München eingelegt zum Public Viewing, den deutschen Sieg im Fußball feiern und nochmal schlafen. Nun sitz ich wieder in meiner Wohnung, allein mit all der Wäsche, die noch zu waschen ist, und sinniere über passende Abschlussworte. Ich komme zu folgender Zusammenfassung:
„War scho schee“

Wir haben insgesamt 174,3 Seemeilen zurück gelegt. Wir haben gut gegessen, uns in der Sonne gebräunt, hatten Sonne, guten Wind, viel Bier und jede Menge Spaß. Das einzige, was wir nicht hatten, war ein Möwenzwistel :). Oh und wir haben insgesamt 1,8 GB Foto-Rohmaterial, dass ich die Tage aussortieren und zu einer repräsentativen Gallerie zusammenstellen werde.

Ich möchte abschließend allen von unserer Crew danken: Ihr wart toll, habt alle mitgearbeitet, wart voll dabei, obwohl die meisten von euch keine Ahnung vom Segeln hatten. Gerne wäre ich noch weitergesegelt mit euch, wenn uns die „normale Welt“ nicht alle wieder zurück erwarten würde. Und ich hoffe viele von euch beim nächsten Törn wieder mit an Bord zu haben.

Als Belohnung für alle Leser hier noch eine kleine Galerie mit den schönsten Fotos, die es nicht in die anderen Artikel geschafft haben.

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Tag 6

Start: Marina Vrsar
Ziel: Marina Portorož
Zurückgelegte Strecke: 38 nm

Der letzte Tag auf See. Schweren Herzens und müde erheben wir uns um 8 Uhr morgens, um den letzten Schlag zurück in den Heimathafen zu bestreiten. Nachdem Ritchie frisches Brot und Schokocrossaints geholt hatte, haben wir uns noch einmal gestärkt für die letzte Fahrt mit der Jonathan Pink.

Der Wind kam heute genau von Süden, sprich perfekt um mit raumen Wind den Rückweg anzutreten. Bei ruhiger Fahrt, stetigen 5-8 kn und diesigem Wetter fuhren wir mehrere Stunden gen Norden. Schneller als gedacht kam Umag in Sicht, der Hafen an dem wir ausklarieren wollten.

Da kam es auch zu einem unschönen Zwischenfall: Gerade als wir die Genua einholen wollten, ging nichts mehr. Die Reffleine hatte sich in der Rolle der Reffanlage verknotet. Nachdem ich gut 10 Minuten bäuchlings auf dem Vorschiff lag um die Leine nochmal zu entwirren kam ich zu dem Entschluss: Nichts geht mehr, Leine raus und neu aufwickeln. 17 von 20 Windungen rausziehen und neu aufrollen – das alles, während das Boot durch die Wellen stampfte (was bis zu 2 m Auf und Ab ausmacht). Nach einer guten halben Stunde war die Reffleine wieder ordentlich aufgewickelt, mit Verspätung konnten wir die Segel einholen und zum Ausklarieren nach Umag fahren.

 

Der Skipper nimmt die Sache mit dem Anlegen selber in die Hand

Es dauert übrigens weniger lang, Kroatien per Boot zu verlassen als zu betreten 😉

Nächster Halt: Der Hafen von Piran. Einklarieren. Als EU-Bürger per Boot in Slowenien einzureisen geht noch schneller als Kroatien zu verlassen.

Eigentlich wollten wir ja nochmal zum Baden in der Bucht von Portorož ankern – aber nachdem die Sicherung der Winsch durchgebrannt war hatten wir keine Lust mehr und sind direkt zum Tanken und in den Heimathafen weitergefahren.

Motorbootfahren geht in’s Geld…

Wen’s interessiert: Bedingt durch den guten Wind haben wir gerade mal 50 Liter Diesel verfahren – Das 8 m lange Motorboot an der anderen Zapfsäule übrigens 430 Liter. Ihr seht, liebe Leser: Segeln ist wesentlich klimaneutraler 🙂

Dem halben Hemd vom Nachbarpier hat Daddy scheinbar ne Fete auf dem Boot spendiert. Seit heute Nachmittag dröhnt lauter Schranz herüber, während ein Haufen Minderjährige auf dem Deck tanzen. Wir schwanken zwischen Mitfeiern, Gegenparty veranstalten und Versenkung. Weil wir morgen um 8:30 das Boot zurück geben müssen tendieren wir zu letzterem, gefolgt von frühem Schlafengehen… vermutlich ertragen wir’s aber still und schlafen sanft, so müde wie wir nach dem heutigen Tag sind…

 

Erst mal ne Runde entspannen nach dem anstrengenden Tag…

Das Abendessen war sehr lecker (Calamari vom Grill, gefüllt mit Käse und Schinken). Auch wenn man dem Kellner die Schuhe im Gehen besohlen hätte können…

Gute Nacht, liebe Leser, dies ist die letzte Meldung von Bord der Jonathan Pink. Wir sehen uns wieder zum Epilog.

 

 

Die Crew der „Jonathan Pink“: Uli, Jörg, Bettina, Ela, Ritchie und Stephan (von links nach rechts).

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Tag 5

Start: Bucht Soline

Ziel: Marina Vrsar

Zurückgelegte Strecke: 34 nm

Aufstehen um 8 Uhr. Kein Problem, die Nacht war ja wunderbar ruhig. Der freundliche fliegende Händler hat uns einen frischen Laib Brot vorbeigebracht. Nach dem obligatorischen Frühstück sind wir früh aufgebrochen… für unsere Verhältnisse, also 9:30 🙂

Heute haben wir uns wieder auf den Rückweg nach Norden gemacht. Glücklicherweise hat der Wind gedreht und weht nun von Südwesten, so dass wir den Großteil der Strecke mit gemächlichen 5-6 kn unter Segel bewältigen konnten.

In einer kleinen Bucht nördlich von Rovinj haben wir eine Pause eingelegt und geankert, um anschließend zu Mittag zu essen und eine Badepause bis 17:00 einzulegen. Neben uns, keine 4 Meter entfernt, ankerte eine deutsche Segler-Flotille aus 3 Booten im Päckchen, die uns mit gar nicht mal so schlechter Livemusik versorgt hat. Hängematte an den Großbaum und gemütlich faulenzen!

Unsere Flagge begleitet uns treu, damit auch jeder weiß woher der Großteil unserer Besatzung kommt

Um 5 dann ab und unter Motor nach Vrzar. Die Marina ist recht sauber. Die sanitären Anlagen entschädigen auf jeden Fall den weiten Weg dort hin.

Unser Abendessen bestand aus Tomatensuppe und Pfannkuchen – würde ich es hier nicht schreiben, würde vermutlich kein Leser glauben, dass dieses Menü unseren Bemühungen geschuldet ist, den Rest unserer Vorräte effektiv zu vernichten 🙂

Nach köstlichem Abendessen haben wir uns noch auf in die Stadt gemacht, um gemütlich in einer Bar noch einen Cocktail zu uns zu nehmen. Vrzar ist tatsächlich ein kleines Schmuckstück mit einigen netten Gassen nd Plätzen… und unglaublich steilen Straßen :).

Zum Schluss haben wir uns noch einen kleinen Bummel durch die Läden eines nahegelegenen Jahrmarkts gegönnt. Und dann ab in die Kojen. Morgen abend müssen wir leider schon wieder in Portoroz sein…


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Tag 4

Start: Marina Rovinj
Ziel: Bucht Soline
Zurückgelegte Strecke: 31 nm

Adios Rovinj! Nachdem der Wind gut steht und doch noch ein wenig Zeit übrig ist, haben wir beschlossen weiter nach Süden zu segeln, ans Ende der istrischen Halbinsel. Der Wind steht gut, und somit legen wir los. Um die Brijun-Inseln segeln wir großräumig und westlich der selbigen herum und machen uns in stetigem Kurs auf, vorbei an Pula und weiter ein Stück südlich davon, nahe Veruda. In der Soline-Bucht haben wir an einer Boje festgemacht. Zeit zum Faulenzen, eine Runde schwimmen und in der Sonne dösen.

 

Gutes Essen macht den Skipper glücklich 🙂

Hafenkino gab’s frei Haus: Ein Boot voller Italiener, die in Schlangenlinien in die Bucht kamen und dann die seltsamste Ankertechnik präsentierten, die wir je gesehen haben – Anker runter, und dann kreuz und quer durch die Bucht gepflügt, irgendwann wird er schon halten. Ankern auf italienisch 🙂

Sehr zu unserer Freude gibt es hier in der Bucht einen fliegenden Händer! Und er hat frische Erdbeeren, die er uns freudig verkauft hat. Zugleich hat er uns auch angeboten, morgen frisches Brot vorbei zu bringen.

Unser Sundowner, im Hintergrund das obligatorische Bier

 

Nach Toast Hawaii zum Abendessen und einem standesgemäßen Sundowner (meiner Meinung nach ist das Motto des Törns ja „Aperol Spritz“) haben wir uns dann zwischen 11 und halb 12 in die Kojen verzogen. Immerhin kommt um 8 ja der Mann mit dem frischen Brot.

Vor uns liegt eine Nacht ohne knarrende Gangway oder schlagende Leinen. Hier in der Bucht ist es nämlich himmlisch ruhig.

Der herrliche Sonnenuntergang…

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Tag 3

Start: Marina Poreč
Ziel: Marina Rovinj
Zurückgelegte Strecke: 25 nm

 

Rovinj bei Tag

Ahhh, Rovinj, Perle Istriens… aber ich greife vor, bleiben wir bei der Reihenfolge.

 

Auch wenn wir unseren Aufenthalt in Poreč doch sehr genossen haben, hat es uns doch ein wenig die Routenplanung versaut. Also war nun die Frage: Wohin als nächstes. Wir entschlossen uns, das gute Wetter auszunutzen und heute einen Badestopp einzulegen, statt den weiten Schlag nach Pula zu fahren. Der wunderbare Sonnenschein gab uns recht dabei.

Unsere Badebucht für den Nachmittag

Kaum raus aus der Bucht von Poreč, hieß es: Heiß auf die Segel! Der Wind kam günstig von Nordwest, also los, ab nach Rovinj. Mit durchschnittlich 6 kn (zeitweise sogar 8) waren wir schon recht gut untwegs.

 

Bettina und ich hassen Ankern. Und wir wissen auch warum… auf felsigem Grund einen Anker festzufahren ist eine nahezu unlösbare Aufgabe. Glücklicherweise gab uns ein schon anwesender Motorbootfahrer ein paar Hinweise über die Topographie der Bucht (Zitat: „Ärgert euch ned, hier hält der Anker immer scheiße!“), doch dann klappte es, der Anker hielt, alles fein. Zeit für eine Runde Baden, ein leckeres Mittagessen und eine Siesta. Gegen 5 machten wir und dann wieder auf nach Rovinj.

Rovinj bei Nacht

Nebenbei haben wir in der Marina auch eine neue Bekanntschaft gemacht: Ein Boot der Segelschule „Weiß Blau München“, bei der ich damals meinen Segelschein gemacht hatte, lag neben uns am Pier. Der Skipper gab uns auf Nachfrage auch gleich einen Tipp für das heutige Abendessen: Das Restaurant „Veli Jože“, gegenüber vom Zollsteg.

Das Abendessen war sehr lecker und die Preise sehr human: Im Schnitt 15 € für Essen und Getränke. Ein Lokal, das man sich für die Zukunft unbedingt merken sollte.

Auf dem Heimweg hat uns dann doch die Müdigkeit gepackt: Schnell ins Bett. Morgen geht’s weiter.

Ein Lokal in Rovinj mit traumhafter Lage

 

P.S.: Alles Gute zum Geburtstag! Glückwünsche gehen an meine Oma (die das vermutlich nicht liest) und meinen Kollegen Fred (der das vielleicht liest).

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Tag 2

Start: Marina Novigrad
Ziel: Marina Poreč
Zurückgelegte Strecke: 6,9 nm

 Der Schlaf war zwar lang, wurde aber stetig unterbrochen, weil das Großfall, angestachelt durch den Wind, mit unglaublicher Ausdauer gegen den Mast schlug und jeden in regelmäßigem Abstand wach hielten.

Bedingt durch das immer noch bewölkte Wetter haben wir uns zu einem späten Aufbruch und einer

Ein alter Seebär

kurzen Wegstrecke entschieden. Weil wir von unserer aktuellen Liegeposition so weit in die Stadt hätten gehen müssen wollten wir die Wegstrecke zu Fuß verkürzen – und haben uns auf den Weg nach Poreč gemacht 🙂 . Die Marina dort ist nämlich viiiiel näher an der Altstadt.

 

Gesagt, getan: Unter Motor tuckerten wir durch leicht bis mäßig bewegte See Richtung Süden. Zum Segelsetzen kamen wir leider nicht; der Wind kam genau von vor uns.

Trotz beengter Verhältnisse haben wir es geschafft, nahezu mustergültig anzulegen.

Poreč von See aus. Im Vordergrund die fortlaufende Bierfort-Skala

Nachdem wir klar Schiff gemacht hatten ging es auf zu einer ersten Stadtbesichtigung: Poreč ist mahlerisch! Mit seinen kleinen mittelalterlichen Gassen, voller Leben und kleiner Läden, die teilweise Tand, teilweise aber auch einiges Schöne verkaufen. Für heute abend haben wir auch prompt einen Platz im „Turmrestaurant“ gebucht.

Sollte jemand mal nach Poreč kommen, besucht die Euphrasius-Basilika aus dem 8. Jahrhundert. Nicht nur ist sie Weltkulturerbe, sondern auch sehr sehenswert.

Zum Abendessen haben wir uns fein gemacht. Das Restaurant liegt in einem alten mittelalterlichen Wehrturm der Stadt. Die Chefin hatte scheinbar auch schon öfter mit Seglern zu tun – neben einem Begrüßungsschnaps auf Kosten des Hauses war sie auch schnell mit einem 3-Gänge-Komplettpaket zur Hand, dass die „Seglermenü“ nannte. Dazu einen halbtrockenen Weißwein aus der Region. Die Küche fuhr gefühlt alles auf, was sie an Fisch- und Fleischspezialitäten zu bieten hatte! Und es war sagenhaft lecker! Vor allem die Nachspeiße: Palatschinken gefüllt mit Walnüssen, unter Weißweinschaum – gefühlte tausend Kalorien bombastischen Geschmacks! Wir hatten schon ein wenig Angst vor der Rechnung. Die kam dann auch, zusammen mit einem Obstler zur Verdauung. Für das gesamte Menü inklusive 3 Flaschen Wein 1751 kn – umgerechnet 40 € pro Person und für Qualität und Quantität des Essens mehr als angemessen.

Den Absacker gab’s dann auf dem Boot – begleitet von Gitarrenspiel und Gesang haben wir den Tag bis Punkt Mitternacht ausklingen lassen.

Der Ausblick vom Turmrestaurant aus ist traumhaft!

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Tag 1

Start: Marina Portorož
Ziel: Marina N ovigrad
Zurückgelegte Strecke: 39,4 nm

Auf geht’s! Nachdem der Erste von uns sich um 7:00 aus der Koje geschält hat, gab’s erstmal ausgiebig Frühstück. Und dann ist es auch schon Zeit zum Auslaufen! Der Wind ist gut, somit konnten wir auch schon die Segel hissen, nachdem wir die Marina verlassen hatten.Die ersten Wenden und Halsen haben auch schon recht gut geklappt.

Nächster Schritt: Ausklarieren in Piran. Nach dem ersten Anleger haben wir festgestellt, dass der slowenische Zoll scheinbar keine Probleme hat mit Seglern, die das Land verlassen ;).Dann haben wir uns auf nach Süden gemacht. Mit ordentlich Wind war das auch kein Problem. Doch schon eine Stunde später standen wortwörtlich dunkle Wolken am Horizont: Schweres Wetter zog auf. Nachdem wir uns tapfer durch Wind und Wellengang gekämpft hatten, wurde es und doch zu unsicher: Wir haben Kurs auf den Hafen von Umag gesetzt. Segel rein, Motor an (der Wind kam von Süden, dementsprechend hätten wir durch das Unwetter kreuzen müssen).

Nach einem markellosen Anlegemanöver am Zollsteg in Umag durften wir erfahren, dass die Mühlen der Bürokratie auch in Kroatien langsam malen – zumindest wenn’s ums Einklarieren geht. Offensichtlich hatte der Hafenmeister offensichtlich einen seltsamen Sinn für Humor: Nach 5 Minuten radebrechen hat er beschlossen, dass er doch recht gutes Deutsch spricht. Nebenbei haben wir einem netten älteren Ehepaar beim Anlegen geholfen, dass uns im Gegenzug mit Tipps versorgt hat.

Kaum hatten wir in Umag angelegt, wurde das Wetter wieder schön. Also haben wir beschlossen, die Fahrt Richtung Novigrad fortzusetzen. Mit ordentlich Wind und bis zu 9 Knoten ging’s durch die Adria.

Achtung, Warnung: Die Marina in Novigrad definiert die Bedeutung des Wortes „sauteuer“ neu – 63 € Liegegebühr, außerdem 50 € Pfand für den Adapter, den man braucht um an den übergroßen Steckern seinen Landstrom anschließen kann. Von unserem Liegeplatz braucht man übrigens genau 13 Minuten zu Fuß, um zu den Toiletten zu gelangen – weil er am genau anderen Ende der Marina liegt. Nachdem unsere englischen Nachbarn gefragt hatten, warum die Marinieros uns hier und nicht an den wesentlich näher gelegenen Plätzen anlegen haben lassen bekam man übrigens die Antwort „wir waren gerade eh hier“. Na toll…

Nichts desto trotz verschafft ein exzellentes Abendessen (danke, Ritchie) und einige Bier uns einen angenehmen restlichen Abend.Ziel für morgen: Rovinij.

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It’s a long way volume 2

So, wir sind um 6:00 Uhr aufgestanden, haben den Rest der Crew eingesammelt und uns auf den Weg nach Süden gemacht. Bei unserer „Alpenüberquerung haben wir uns allerdings auf Volkswagen verlassen, nicht auf Elefanten ;). Außerdem haben wir gleich die erste Lektion des Tages gelernt: Nicht ÜBERALL in Österreich ist das Tanken billiger als in Deutschland! Die Autobahntankstelle in Eisentratten wollte 1,60 €/Liter! Gut dass der Tank noch bis Villach gereicht hat 😉
Um 14:00 war es dann soweit: Portorož war erreicht! Nun nur noch warten bis das Boot fertig ist. Zweite Lektion des Tages: Das Marina-Restaurant ist sauteuer! Für „nen kleinen Snackg lässt man locker 15 € hier. Gut, wieder was gelernt, und das Klischee des geizigen Deutschen gepflegt 🙂

Nächste Überraschung: Unser Boot trägt den Namen (es fällt mir immer noch schwer das zu akzeptieren) „Jonathan Pink“. Leider haben wir die Person nicht getroffen, die sich DAS ausgedacht hat.
Der Rest des Tages verlief eher unspektakulär: Checkliste durchgehen, Sicherheitseinweisung, Sachen einräumen… wer schon mal segeln war, kennt’s, wer noch nicht war – ihr habt nichts verpasst 😉
Krönender Abschluss des Abends: Pizza-Essen, dazu ein, zwei Bier und dann ab ins Bett! Morgen geht’s früh los!

Die „Jonathan Pink“ am ersten Tag

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It’s a Long Way to Tipperary…

Nur heist das Ziel heute nicht Tipperary (Irland), sondern Portorož (Slowenien).
Richtig, die große Fahrt geht los! Mein Weg führt mich heute über Düsseldorf (wo Stephan und Ela zusteigen) nach München zu Bettina. Und morgen packen wir unsere sieben Sachen und dann geht’s mit der gesamten Crew auf nach Slowenien!

Nachdem sich Google Maps und WordPress beharrlich weigern zu kooperieren, hier der Link zu unserer Wegstrecke: http://goo.gl/maps/i8f5

Hier eine Karte unserer Wegstrecke. Ziemlicher Schwung, den wir hier abarbeiten.
Aber es lohnt sich, sagt zumindest die Wettervorhersage für Umag für die nächsten Tage:

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Unser Boot

Lang ist es nicht mehr hin bis zu unserem Törn. Zeit, noch mal ein paar Worte über das wichtigste Mitglied unserer Urlaubsgesellschaft zu verlieren: Unser Boot.

Es handelt sich hier um eine Dufour 44, ein Boot des französischen Herstellers Dufour Yachts.

Hier ein paar Technische Daten für Interessierte:

Baujahr:             2004
Länge:               13,67 m
Breite:              4,25 m
Tiefgang:            1,75 m
Motorisierung:       55 PS
Segelfläche:         111,00 qm
Gewicht:             9,30 t

Unser Baby hat 4 Kabinen mit je zwei Kojen, sprich genug Platz für uns alle. Außerdem – Segel-bewanderte werden es zu schätzen wissen – ein gelattetes Großsegel. Yeah!

Hier nochmal eine kleine Ansicht des Innenraums, den wir uns für eine ganze Woche teilen werden. Wie einige von euch vielleicht schon wissen (dem Rest sag ich’s hiermit): Segelyachten sind wahre Raumwunder! Es sieht klein aus, doch Stauraum ist in Hülle und Fülle vorhanden. Und wem’s unten zu eng wird, der kann sich an Deck austoben. Das wird wohl auch der Hauptaufenthaltsbereich während des Törns sein – wer will schon das schöne kroatische Wetter verpassen, indem er sich unter Deck herumdrückt.

So, ich hoffe ich hab allen Beteiligten Lust auf Segeln gemacht und allen, die leider nicht dabei sein können Lust auf weiterlesen 🙂

 

 

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