Adios Rovinj! Nachdem der Wind gut steht und doch noch ein wenig Zeit übrig ist, haben wir beschlossen weiter nach Süden zu segeln, ans Ende der istrischen Halbinsel. Der Wind steht gut, und somit legen wir los. Um die Brijun-Inseln segeln wir großräumig und westlich der selbigen herum und machen uns in stetigem Kurs auf, vorbei an Pula und weiter ein Stück südlich davon, nahe Veruda. In der Soline-Bucht haben wir an einer Boje festgemacht. Zeit zum Faulenzen, eine Runde schwimmen und in der Sonne dösen.
Hafenkino gab’s frei Haus: Ein Boot voller Italiener, die in Schlangenlinien in die Bucht kamen und dann die seltsamste Ankertechnik präsentierten, die wir je gesehen haben – Anker runter, und dann kreuz und quer durch die Bucht gepflügt, irgendwann wird er schon halten. Ankern auf italienisch 🙂
Sehr zu unserer Freude gibt es hier in der Bucht einen fliegenden Händer! Und er hat frische Erdbeeren, die er uns freudig verkauft hat. Zugleich hat er uns auch angeboten, morgen frisches Brot vorbei zu bringen.
Nach Toast Hawaii zum Abendessen und einem standesgemäßen Sundowner (meiner Meinung nach ist das Motto des Törns ja „Aperol Spritz“) haben wir uns dann zwischen 11 und halb 12 in die Kojen verzogen. Immerhin kommt um 8 ja der Mann mit dem frischen Brot.
Vor uns liegt eine Nacht ohne knarrende Gangway oder schlagende Leinen. Hier in der Bucht ist es nämlich himmlisch ruhig.


