Tag 7: Generalprobe

Letzter Tag vor der Prüfung… und langsam werde ich doch ein wenig nervös…

Dennoch: Beim Üben heute klappt vieles schon sehr flüssig: Ablegen, Anlegen seitwärts, Anlegen in der Box.

Segel setzen und Manöverkreis laufen auch rund, beim Quickstop-Manöver war am Anfang noch der Wurm drin, die anderen Boje-Über-Bord-Manöver klappen allerdings aus dem FF.

Nach dem Anlegen am späten Nachmittag wird nochmal geputzt! Schließlich sollen die Prüfer auf ein sauberes Boot kommen. Außerdem nutzen wir die Zeit schon mal um vorzupacken, damit es morgen Mittag schneller von Bord geht.

Heute werde ich noch früher ins Bett gehen, damit ich morgen fit und ausgeschlafen bin.

Daumen drücken 😉

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Tag 6: Übung ist das halbe Leben…

Die Prüfung rückt unerbittlich näher… jetzt kein Moos ansetzen. Obwohl ich jeden Tag ein kleines bisschen schwerer aus den Federn komme…
Aber das kann kein Hindernis sein.

Leider ist der Wind heut… sagen wir mal semioptimal… aber eins nach dem anderen. Denn wir haben morgens Besuch! Die Chefin der Segelschule gibt uns die Ehre und schaut auf einen Kaffee beim Frühstück vorbei, weil sie eh gerade in Portoroz zugegen war. Ein nettes Pläuschchen am Morgen hilft über die Müdigkeit hinweg.

Nach dem Auslaufen beginnen wir gleich mit dem „geliebten“ Seitwärts anlegen… Der Teufel steckt im Detail, denn das Aufstoppen unseres 10 Tonnen schweren und 13 Meter langen Bootes will noch nicht ganz perfekt gelingen. Dennoch üben wir unter erschwerten Bedingungen: Auf beengtem Platz ist die Übung schon ein wenig schwerer, gelingt aber halbwegs.

Dann erst mal raus aus der Marina. Wie schon erwähnt ist der Wind kaum vorhanden – 1 Bft – aber dennoch wollen Boje-über-Bord-Manöver geübt werden. Diese sitzen mittlerweile recht flüssig in meinem Repertoire, so dass ich mir darum immer weniger sorgen mache.

Zurück in der Marina üb ich das Anlegen von heut morgen nochmal und was soll ich sagen: Klappt einwandfrei! Hat sich das Üben hier also auch schon gelohnt.

Zuletzt eine besondere Herausforderung: Anlegen in der Box – an sich nichts neues – ohne selbst zu steuern, nur über Kommandos! Mit einem Rudergänger der exakt nur tut was ich ihm sage ist das ganze eine garnicht so triviale Aufgabe, die mir aber dennoch gut gelingt.

Beim Absacker reden wir noch ein wenig über die bevorstehende Prüfung… noch wirkt es unreal, aber dennoch rückt die immer weiter in greifbare Nähe….

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Tag 5: Ankern und Beiliegen

Der Stoff geht uns nicht aus…
Heute stand zu aller erst Ankern auf dem Programm eine Übung die ich glücklicherweise noch sehr gut beherrschte, also war ein Durchgang mehr als ausreichend.

Hinterher ging es gleich weiter mit Segel setzen und anschließend Beiliegen – mit dem Boot natürlich. Während wir da so dümpelten haben wir Notrollen eingeteilt, die ich natürlich am Samstag kennen sollte (zumindest meine).

Wir verbringen ziemlich viel Zeit mit Üben, wieder mal kommt mir der Umstand zugute dass ich der einzige Prüfling an Bord bin.
So klappen die Boje-über-Bord-Manöver zusehens besser.

Nach dem Einlaufen in die Marina wird nochmal anlegen seitwärts geübt, doch zeigt sich dass ich schon ziemlich platt bin – die Tage sind doch merklich anstrengender als man meinen möchte.

Ich geh heut für meine Verhältnisse ziemlich früh ins Bett… es ist 22 Uhr und ich liege in der Koje, gespannt was morgen noch so kommt.

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Tag 4: Ein- und Ausklarieren

Also dass mein Wecker täglich um 6:50 klingelt wisst ihr denk ich mittlerweile schon.

Heute soll es dann aber schon etwas weiter gehen: Wir fahren tanken. Und weil uns die Tankstelle um die Ecke zu einfach zu erreichen ist, nehmen wir eine in Kroatien. Das geht allerdings nicht ohne Aufwand. Wir müssen nämlich den Schengen-Raum verlassen, und dazu müssen wir ausklarieren. Das geht in Piran. Also: Anlegen am Zollsteg, zum Zollamt marschieren. Nun sind wir abgemeldet. Als nächstest geht’s auf nach Umag; unter Motor, denn Wind haben wir eh keinen zum Segeln. In Umag geht’s dann – richtig – zum Zollsteg, einklarieren! Nachdem wir drei nun offiziell in Kroatien eingereist sind, muss es natürlich auch noch unser Boot, also weiter zum Hafenamt.

Nachdem die behördlichen Pflichten erfüllt sind tanken wir erstmal voll. 43 l Diesel später nutzen wir die Gelegenheit um nochmal exzessiv seitwärts anlegen zu üben. Im Prinzip klappt das schon ganz gut, ein wenig fehlt es noch am Detail. Aber gut, es wird.

Anschließend machen wir uns auf den Rückweg. ABER natürlich steht uns das Behördenballett nun wieder bevor: Ausklarieren in Umag am Zollsteg, abmelden am Hafenamt, nach Piran fahren und dort wieder einklarieren.

Nach all dem geht es zurück nach Portoroz in die Marina. Kurz nach Einbruch der Dunkelheit legen wir an.
Wieder ein Tag geschafft, Noch drei Tage üben und dann ist Prüfung…

 

P.S: Dieser Bericht war bisher sehr arm an Bildern, also leg ich jetzt noch eins nach 😉

Bergpanorama von See aus

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Tag 3: Boje über Bord

Der nächste Tag beginnt wieder früh… wie gestern auch um 6:50.

Nach einem ausführlichen Frühstück geht es auch gleich zur Sache: Anlegen und Ablegen steht auf dem Plan… wieder mal. Raus aus der Box und rein in die Box, mehrmals hintereinander. Übung macht bekanntlich den Meister. Anschließend das selbe Spiel nochmal mit seitlichem Anlegen, an Steuerbord, an Backbord, in diversesten Kombinationen.

Zur Mittagsstunde geht es dann in die Bucht hinaus. Heute werden der erste Mal die Segel gesetzt. Anschließend kann ich in mehreren Manöverkreisen rausfinden wieviel ich noch über die offiziellen Kommandos weiß. Nach mehreren Runden rund umma dum geht es dann weiter mit Boje über Bord… Allein. Alles selber. Eine spannende Herausforderung das Boot komplett selbst zu bedienen – Boje aus dem Wasser fischen inklusive!

Als wir um halb 6 wieder in der Box anlegen merke ich erst wie erschöpft ich nach diesem Tag bin. Aber meine Zuversicht wächst und mit jedem Tag macht mich die kommende Prüfung weniger nervös. Nachdem ich der einzige Prüfling an Bord bin bekomme ich auch mehr als genug Übung.

Wie ihr vielleicht schon gelesen habt haben wir uns gemeinsam dazu entschlossen diese Woche nicht zu kochen. Dafür aber jeden Abend wenn möglich ein neues Restaurant aufzusuchen. Nach „Rustika“ am Samstag  (Pizza Soline für 8 €, das Bier 3,20) und dem Restaurant „Praego“ am Sonntag (Naturschnitzel mit Gorgonzolasauce 13€, Bier 3,50) war heute die Pizzeria „Porto“ dran (Calamari gefüllt 11€, Bier 2,90).
Die Calamari waren sehr lecker und jedem zu empfehlen der Kroatien oder Slowenien besucht.

Es ist spannend wie anstrengend so ein Tag mit Manövertraining doch sein kann. Deswegen verschlägt es mich auch recht bald ins Bett.

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Tag 2: Hafentraining

Um 6:50 klingelt der Wecker! Nach dem Frühstück geht es gleich los mit der Sicherheitseinweisung – Die „Sunny Joy“ wird von vorne bis hinten durchleuchtet.
Das Boot ist gut ausgerüstet und es ist spaßig alles zu durchleuchten. Meine Kenntnisse in Motorenkunde sind nicht so eingerostet wie ich dachte 🙂

Um 11:30 geht es dann los mit den Hafenmanövern: Ablegen aus der Box, seitlich anlegen, ablegen, anlegen, ablegen, anlegen in der Box usw….

Anschließend geht es raus aus dem Hafen in die Bucht. Freudige Erkenntnis des Tages: Meine Kenntnis des „Boje über Bord“-Manöver unter Motor sitzt immer noch tadellos, und so können wir schnell weitergehen zum Thema Radar-Fahrt.

Anschließend üben wir nochmal Anlegen in der Box, wobei sich nach dem dritten Durchgang ein Gewitter ankündigt. Also legen wir schnell an und wettern ab.

Die Zeit unter Deck verbringe ich noch damit mich mit dem GPS-Plotter vertraut zu machen, dann geht es aber auch schon weiter zum Essen.

Nach einem Absacker sinke ich müde ins Bett.

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Tag 1: Anreise

Um 7 in der Früh geht’s los: Mein Skipper will abgeholt werden. Er kommt aus Kulmbach angereist, Treffpunkt ist um 8 Uhr in Vaterstetten.

Pünktlich treten wir dann von hier die Reise nach Portoroz an. Die Straßen sind einigermaßen leer, die Stimmung im Auto gut und wir kommen gut durch Österreich und erreichen bereits um kurz vor 12 die slowenische Grenze. Um 13:15 sind wir bereits an der Marina in Portoroz. Wir nutzen die Zeit für ein Mittagessen im Marina-eigenen Restaurant und richten uns dann häuslich in den Kojen ein.
Ein großer Vorteil mit dem Auto angereist zu sein ist übrigens das Vorhandensein von bequemen Bettzeug. Schlecht schlafen werde ich also nicht 😉

Nachdem wir das Schiff einmal inspiziert hat – der Skipper hat mir als SSS-Schüler die explizite Erlaubnis gegeben jedes Schapp zu öffnen und mich mit jedem Naviationsinstrument zu spielen – warten wir im Restaurant auf den letzten Mitsegler unserer kleinen Crew.

Nachdem wir uns gegenseitig bekannt gemacht haben geht es erst noch zum Einkaufen. Mit nur 3 sehr genügsamen Reisenden an Bord fällt der Einkauf auch sehr schmal aus; alles passt in einen einzigen Einkaufswagen! Anschließend geht es zum Essen. Köstliche Pizza erwartet mich im Restaurant am Plaza, und vorfreudig sinke ich später in mein Bett und harre der Dinge, die da noch kommen.

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Prolog

Wow, gleich zweimal im Jahr zum Segeln… was für ein Jahr 😉
Beim zweiten Mal handelt es sich allerdings nicht um „Urlaub“, sondern um Ausbildung.

Wie einige von euch vielleicht schon wissen, mache ich dieses Jahr meinen Sportseeschifferschein. Die schriftlichen Prüfungen für Seerecht und Wetterkunde hab ich schon im Sack, nun ist die Praxis dran (die letzten beiden Theorieprüfungen sind im Dezember).

Und wie der Titel der Kategorie schon sagt geht es nach Kroatien.
Bzw. Ausgangshafen ist wie so oft der Hafen von Portorož in Slowenien.

Mein neuer Ortlieb Duffle Bag ist gepackt, ich bin bereit zur Abfahrt!

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Heimreise und Epilog

Es war noch ein lustiger Abend im Johnny Foxes, dem Pub in Inverness das wir uns für den Abschluss ausgesucht haben. Geschichten wurden wiederholt, wir haben uns gegenseitig auf die Schultern geklopft ob dem Vollbrachten. Ein Lob an mich das ich hier erwähnen möchte, weil es mir besonders geschmeichelt hat: Als unser Skipper mit einen ähnlich hohen Wissensstand wie sich selbst attestiert hat.

Heute Morgen dann kam es zum unabwendbaren Moment an dem wir auseinander gehen mussten. Vier Fremde waren wir gewesen, zusammengezwängt auf einem 42″-Boot und vereint in einem wilden Abenteuer.

Nun sitze ich in London Heathrow, warte auf meinen Anschlussflug und sinniere über das was in den letzten zwei Wochen passiert ist…

In 12 Tagen haben wir 1134 Seemeilen zurückgelegt (für die nautisch weniger bewanderten: Das sind 2100 km!).

Wir haben tapfer unsere Wachen gehalten, haben Wind, Kälte und Nässe getrotzt. Alles drei hatten wir reichlich – die See drang durch undichte Luken und dank hoher Wellen ins Schiff ein, der Regen hat uns nass gemacht, es war oft kalt in unserem Boot. Gegessen haben wir insgesamt sehr wenig. Fast alle von uns haben sich unterwegs kalt ernährt; Knäckebrot, Wurst, Bananen… Tee haben wir gerne und massenhaft getrunken.
Wie Betrunkene sind wir bei voller Fahrt durchs Boot getorkelt, weil das Schiff zwischenzeitlich starke Schieflage hatte.
Geschlafen haben wir insgesamt wohl auch eher wenig.

Der geneigte Leser mag fragen: Und sowas macht Spaß?! Das machst du als Urlaub?

Zugegeben, es war nicht der klassische Badeurlaub mit Sonnenschein und Strand.
Genaugenommen – und das ist der große Negativpunkt – hatten wir nicht einmal Zeit für Sightseeing. Ich war auf Island, den Färöer und den Orkneys, aber richtig Zeit die Orte zu erkunden hatten wir nie. Da hätte es eine weitere Woche gebracht, die wir leider nicht hatten.

Dieser Trip war eher das genaue Gegenteil zu einem Strandurlaub: Ein Abenteuer, das einem Dinge abverlangt und wo man hinterher auf das geleistete stolz sein kann.

Ich weiß nun, wie es sich anfühlt, wenn man um sich herum nur Wasser sieht… und das auch morgen noch so sein wird und vermutlich übermorgen.
Wie es ist wenn man nicht aus kann und gezwungen ist die Sache zu Ende zu bringen, no matter what, weil man eben nicht aussteigen kann, nicht anhalten, keine Pause machen, auch wenn man gerne würde (und ich gestehe zwischendrin hatte ich den Moment).
Man steckt mitten drin, der Ozean hat einen in seiner Gewalt, und alles was man tun kann ist sich mit ihm zu arrangieren…
Und eigentlich ist es genau das was ich erleben wollte.

Ich bin froh das erlebt zu haben. Bin glücklich über dieses Abenteuer. Und insgesamt rundum zufrieden.

Und nichts desto trotz freue ich mich heute abend in mein eigenes 1,4m breites Bett zu fallen 😉

So long and thanks for all the fish, bis zum nächsten Mal!

Euer
Jörg

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Tag 12+13: Die letzte Etappe

Start: Kirkwall, Orkney Islands
Ziel: Inverness
Strecke: 150 sm

Wir haben nur wenig Gesellschaft in dieser Nacht

Frohen Mutes erheben wir uns zur letzten Etappe unserer wilden Fahrt über den Nordatlantik. Da wir eh schon an der Tankstelle festgemacht haben, bunkern wir gleich nochmal Diesel für den letzten Schlag. Passenderweise ist der Mitarbeiter der Marina schon da um uns die Zapfsäule zu aktivieren, verweist zum Bezahlen aber an seinen Kollegen, der um 10:00 kommen soll… was dieser aber nicht tut. Wir warten also. Und nach 30 Minuten beginnen wir zu suchen. Leider ist unter der an der Marina angegebenen Nummer niemand zu erreichen; man hört nur aus dem Abstellkämmerchen das Leuten des zugehörigen Handys. Ein kleiner Rundgang durch den Hafen führt uns letzendlich zu einem Hafenarbeiter, der gleich sein Handy zückt und versucht das Marina-Personal zu erreichen – vergeblich. Aber er bietet uns an dass wir ihm unsere Kontaktdaten hinterlassen und er selbige dann dem Marina-Personal übergibt. Gut, wir haben getan was wir können um unseren Diesel zu bezahlen, und um 11:30 legen wir dann tatsächlich auch ab.

Zum Schluss meinen es die Meeresgötter nochmal gut mit uns: Stetiger Westwind treibt uns voran Richtung Inverness mit im Schnitt 7 Knoten fahrt. Das Meer ist vergleichweise ruhig. Diese Nachtfahrt genieße ich tatsächlich; In der Ferne sieht man die Positionslampen anderer Boote sowie die drei riesigen Ölplattformen des Beatrice Oil Field. Ein wenig komm ich mir vor wie in der Seerechts-Prüfung immer dann wenn wir anderen Booten begegnen. Der Funkverkehr sorgt für Kurzweil. Gegen 2 Uhr flaut der Wind dann ab, um 3 bergen wir das Vorsegel und setzen die Fahrt unter Motor fort.

Als ich aufwache hat der Wind wieder aufgefrischt und wir segeln auf glatter See bei Sonnenschein mit 4 Knoten Fahrt über Grund Inverness entgegen und genießen den Ausblick. Auf dem Weg begegnen uns ein paar Delfine, die bis auf wenige Meter an unser Boot heran kommen.
So wird dieser letzte Schlag zu einem schönen Abschluss eines ansonsten wilden Ritts.

Endlich in Inverness angekommen.Beim Auftuchen des Großsegels fällt mir ein Detail auf: Die Curieux war früher im Besitz der Münchner Segelschule Jojo – und nach kurzer Rückfrage stellt sich heraus dass Bettina, meine Schwester auf genau jenem Boot ihre SSS-Praxisprüfung absolviert hat. Die Welt ist manchmal schon ein Dorf…

Nach dieser Fahrt freuen wir uns auf eine heiße Dusche und auf ein ausgiebiges Abendessen im Pub.

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