Start: Cane Garden Bay Ziel: Little Harbour
War das eine Nacht… genauso wie die Kanadier im Boot neben uns mussten auch wir erstmal ordentlich ausschlafen.
Hier vielleicht ein kleiner Abstecher zum Tag/Nacht-Rhythmus der Karibik: Wenn man sich hier auf eines verlassen kann, dann auf den Sonnenauf- und Untergang. Pünktlich um kurz vor 7 geht die Sonne hier auf, kurz nach 6 geht sie unter; und lässt sich dabei nicht gerade viel Zeit. in vielleicht 15 Minuten ist es plötzlich taghell, genauso schnell ist es nachts plötzlich stockdunkel. Wer gerne Bilder von malerischen Sonnenuntergängen macht muss sich hier also beeilen 🙂
Aber weiter im Text: Hoch die Segel, weiter geht’s, und zwar zu einem außergewöhnlich hübschen Stückchen Insel: Sandy Cay. Der Name ist Programm.
Nach dem Anlegen von diesem winzigen Eiland ging’s für uns ab in’s Wasser – denn wir sind zu der Insel geschwommen.
Dort erwartete uns ein kleines unbewohntes karibisches Paradies. Denn die Insel ist seit 2008 ein Nationalpark. Um die Insel führt ein kleiner Wanderweg, der das Sehenswerteste der Insel hervorbringt – quasi fast alles. Hier ist die Insel von der man erwartet, dass hier in einem Piraten-Schinken ein meuternder Matrose ausgesetzt wurde. Ich könnte noch stundenlang erzählen, wie traumhaft dieses kleine Stück Land ist, aber es würde dem Anblick nicht gerecht.
Nach einer kleinen Fotosession (hey, wann hat man mal wieder die Gelegenheit?) ging’s zurück an Bord und auf nach Jost van Dyke, genaugenommen in die Bucht Little Harbour. Warum genau hier? Wegen dem zweiten Highlight des Tages…
Jost van Dyke ist benannt nach einem niederländischen Piraten; und es ist berühmt für seine Hummer. Und genau deswegen sind wir hier: Cynthias Restaurant soll berühmt sein für die Hummer. Und was waren das für Monster! Ein halber Hummer war mehr als ausreichend um einen erwachsenen Mann satt zu bekommen. Und sie waren leeecker!
Und nicht nur das Essen hier war toll. Auch Cynthia die Gastgeberin, eine sympatische nette Frau, war an sich schon eine Attraktion.
